Was? | What?

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Von 11.-13. März 2016 finden an der Universität Wien erstmals In[ter]ventions statt, eine Studierendenkonferenz der Entwicklungsforschung. Entwicklungsforschung wird dabei verstanden einerseits als Forschung über Entwicklung als Theorie und Praxis sowie ihre Widersprüchlichkeiten, andererseits als die Suche nach emanzipatorischen Lösungen für Gesellschaften. Dies umfasst auch eine kritische Perspektive auf die Bedingungen der eigenen Wissensproduktion. In[ter]ventions ist ein Raum in dem Studierende selbst produziertes Wissen präsentieren, teilen und zur Diskussion stellen.

In einem Call for Contributions wurden Studierende aller Studienrichtungen, die sich mit Themen der Entwicklungsforschung auseinandersetzen, eingeladen Beiträge einzureichen. Das Ergebnis dieses Aufrufes wird an diesen drei Tagen im März präsentiert und soll wiederum Studierende aus allen Studienrichtungen ansprechen und ist darüber hinaus für alle Interessierten offen!

Warum?

Obwohl das Bachelorstudium Internationale Entwicklung an der Universität Wien durch das Rektorat abgeschafft wurde, wächst die Bedeutung der Entwicklungsforschung heute mehr denn je.  In[ter]ventions eröffnet das letzte Semesters des Bachelorprogrammes und stellt die akademischen Arbeiten von Studierenden zur Entwicklungsforschung in den Mittelpunkt. Zu oft verschwinden diese weiter unbeachtet in Schubladen, ohne Früchte getragen zu haben. Die Studierendenkonferenz trägt zur Enthierarchisierung von Wissen und dem Wissenschaftsbetrieb bei.

Wie?

Ziel von In[ter]ventions ist es, über die traditionell vorgelebte Produktion und Wiedergabe von Wissen hinauszudenken. In dem Bewusstsein, dass relevantes Wissen für die Entwicklungsforschung auch in anderen Formen und Räumen innerhalb und außerhalb der Universität produziert wird, werden sich Auseinandersetzungen nicht nur auf Seminar-, Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten konzentrieren, sondern auch auf wissenschaftlich geführte Diskussionen, journalistische und literarische Beschäftigungen, theoretisch fundierte künstlerische Beiträge, und Erfahrungen stützen.

In[ter]ventions schafft Raum für verschiedene Formen von wissenschaftlicher Arbeit, zum Beispiel für Diskussionen, Workshops und Panels aber auch für Performances und andere kreative Formate.

SEI TEIL VON IN[TER]VENTIONS!

What?

In[ter]ventions, a student conference of Development Studies, takes place for the first time between 11th-13th March, 2016. Development Studies is understood on the one hand as research about development as theory and practice as well as its contradictions; on the other hand as the search for emancipatory solutions for societies. This also encompasses a critical perspective on the conditions of one‘s own knowledge production. In[ter]ventions is a space in which students present, share and put their selfproduced knowledge to discussion.

With our Call for Contributions we invited students from all fields of study who engage with issues of development research to submit contributions. The output of this Call will be presented during those three days in March and adresses again not only all students from all field of study, but in general all who may be interested.

Why?

Although the bachelor program of Development Studies at the University of Vienna has been shut down by the rectorate, the significance of development research continues to grow more than ever. In[ter]ventions inaugurates the last semester of the bachelor program and places the academic works of students of development research into focus. These works disappear too frequently into drawers without have yielded fruit. The student conference contributes to the dehierarchization of knowledge and the academic establishment.

How?

Part of the dehierarchization of knowledge is to question the ongoing forms of production and representations of knowledge. Being aware of the fact that relevant knowledge for development research is also produced in other forms and spaces within and outside of the university engagements may not only draw on seminar, bachelor, master or diploma theses, but on academic discussions, journalistic and literary works, theoretically grounded artistic pieces, and experiences.

In[ter]ventions creates space for different forms of academic work, for example, discussions, workshops, panels but also performances and other creative formats.

BECOME PART OF IN[TER]VENTIONS!

 

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