Protest: Abgrenzung oder Teilnahme an Staat & Gesellschaft?

Was bedeutet es, Teil eines Staates und einer Gesellschaft zu sein? Ist Staatsbürger*innenschaft das einzige, dass einen Menschen zum Teil eines Staates macht? Wer erkennt andere Formen der Zugehörigkeit an? Mit diesen und anderen Fragen habe ich mich, ausgehend von der Vienna Refugee Protest Bewegung, in meiner Bachelorarbeit beschäftigt. Entscheidende theoretische Grundlage hat Engin Isin geboten, der in Protesten Akte von Staatsbürger*innenschaft sieht. Kann also ein Protest, der sich gegen einen Staat und seine Politik richtet, eine Ermächtigung und eine Form der Teilhabe an genau ebendiesem Staat zur Folge haben? Welche Rolle nehmen Menschen ein, die an diesen Protesten teilnehmen? Nehmen Menschen an Protesten teil oder gestalten sie diese? Was bleibt danach? Und für wen? Damit wollen wir uns in einer offenen Diskussionsrunde auseinander setzen, Erfahrungen austauschen und den Versuch wagen, unsere jeweils eigenen Rollen dabei zu hinterfragen. Als Grundlage werden wir mit Zitaten aus meiner Bachelorarbeit arbeiten.

Willkommen ist jede*r, die/der sich mit dem Thema auseinander setzen möchte, egal ob bei Protesten aktiv beteiligt und/oder solidarisch.

Über Nathalie

Die Mischung aus Lehramt und Internationaler Entwicklung spiegelt genau das wider, was mich antreibt: Theorie allein bewegt nicht. Es braucht Praxis, um Ideen zu verbreiten. Es braucht Diskussion und Austausch, um sich einem Thema zu nähern. Somit habe ich mich entschlossen, meine Begeisterung für die Inhalte des Studiums der Internationalen Entwicklung als Lehrerin zu teilen, damit Neues zu lernen. Eines meiner Ziele ist dabei, Theorien außerhalb des universitären Kontextes zugänglich zu machen, zu diskutieren und zu teilen.

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