Agrarökologische Bildung in Kuba und Mexiko

In meinem Beitrag stelle ich sowohl die Ergebnisse meiner Diplomarbeitsforschung vor, als auch ein darauf aufbauendes aktuelles Projektvorhaben. Beide Forschungsprojekte widmen sich der Frage, auf welche Weise KleinbäuerInnen agrarökologisches Wissen und Bewusstsein erlangen und verbreiten. Während meine Diplomarbeitsforschung im Sommer 2013 eine inhaltliche Grundlage geschaffen hat, ist das aktuelle Forschungsprojekt methodisch anspruchsvoller und geographisch weiter gefasst. Zu der kubanischen gesellt sich eine mexikanische Erfahrung selbstorganisierter agrarökologischer Bildung um die Aussagekraft der Forschung zu erhöhen und das Voneinanderlernen in einer nachbarschaftlichen Süd-Süd-Kooperation zu fördern. Konkret wird das Thema der agroökologischen Wissens(re-)konstruktionen an Hand von zwei Fallbeispielen betrachtet, einem autonomen Bildungszentrum einer BäuerInnenorganisation (“Escuela Campesina”) in Südmexiko und einer landwirtschaftlichen Kooperative in Camagüey, die in das engmaschinge agrarökologische Wissensnetzwerk Kubas eingebettet ist.

Über Katrin

Mein Arbeitsschwerpunkt ist alternative Bildung für selbstbestimmte, nachhaltige (ländliche) Entwicklung. Auf der Suche nach emanzipatorsichen Bildungswegen haben mich Paulo Freire und Augusto Boal, sowie meine Forschungsreisen nach Cuba und Mexiko stark inspiriert. Seit 2008 bin ich im Paulo Freire Zentrum aktiv.

Artikel des Paulo Freire Zentrums über Katrins Beitrag.

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