Filmend forschen und forschend filmen – Potenziale und Grenzen von visuellen Methoden in der Wissensproduktion

In diesem Workshop gehe ich von meinen eigenen Erfahrungen mit visuellen Methoden im Kontext unterschiedlicher Lehrveranstaltungen sowie meinem daran anknüpfenden Masterarbeitsvorhaben aus, in dessen Fokus eine biografiezentrierte Auseinandersetzung mit Dimensionen von (Im)Mobilitäten im Leben des tansanischen Künstlers Atakalo Soko steht. Der Workshop richtet sich an alle Interessierten, die keine oder wenig Erfahrung mit visuellen Methoden in der Wissensproduktion haben.

Im ersten Teil sollen durch theoretische Inputs gemeinsame Diskussion und Reflexion angeregt werden um grundlegende Fragen zu Bildästhetik, Repräsentationspolitiken sowie Machtverhältnissen zu behandeln. Im zweiten Teil des Workshops geht es ans Ausprobieren: In Gruppen wird zunächst Video- oder Fotomaterial zu einer bestimmten Thematik aufgenommen, das dann gemeinsam zu einem kurzen Video verarbeitet werden soll. Der Workshop dient dem Sammeln und Austauschen von Erfahrungen sowie dem Austesten von Potenzialen sowie Grenzen visueller Methoden in der Wissensproduktion.

Über Marion
Mein Name ist Marion Haberl, ich bin 26, komme aus Oberösterreich und habe 2008 begonnen in Wien Soziologie und Internationale Entwicklung zu studieren. Ich arbeite als persönlich Assistentin, in einem Verein zur Förderung von Handwerk und bin Tutorin auf der Uni. Meine Schwerpunkte während des Studiums legte ich auf Feministische Theorie & Gender Studies, Wissenschaftstheorie, Postkoloniale Theorie und Afrikawissenschaften.

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